Singapur / Bali

Diese spezielle Reise zwischen dem 5. und 16. Mai hatte primär zum Ziel, das gesponserte «Wasserprojekt» in Muntigunung auf Bali, im Rahmen eines Trekkings, zu besichtigen und erleben.

12 Stunden nach dem Start in Kloten landete die 43-köpfige Gruppe, kurz vor Sonnenaufgang, in Singapur. Nachdem Frühstück und Zimmerbezug im tollen Hotel Marina Bay Sands und einem erholsamen Nickerchen, traf man sich gegen 12:30 auf dem grossdimensionierten, 1’750 Tonnen schweren und ausladenden Dach zu einem kühlenden Bad mit erstem Gedankenaustausch sowie Informationen zum Tagesablauf.

Das Hotel ist  ein technisches Wunderwerk mit tausenden von kleinen und grossen Problemen, wie Max Meyer, der Bauingenieur mit ETH-Diplom, in einer Präsentation erläuterte. Gebaut wurde das Hotel letztlich mit den Erkenntnissen der Brückentechnik, mit vorgespanntem Beton.

Geberit bot Einblick in das zur Zeit modernste Hotel von Singapur mit aussergewöhnlichem Design und hochstehender Technik. Ein Besuch im «Schweizer-Club» und in «China Town», dem  einzigartigen «Gardens by the Bay» und «Cloud Forest» mit imposantem Wasserfall und fünf Klimazonen, die man spürt aber nicht sieht, ging’s weiter nach Bali, Hotel in Sanur, ¾ Stunden vom Flugplatz, am Meer, mit tollem Schwimmbad..

Bali ist ein besonders Land, lieblich, bedächtig. Man lebt im «Jetzt» und kümmert sich wenig um das «Morgen» und kaum um das «Gestern». Tolle Exkursionen, prägende Eindrücke. Und dann folgte der freie Tag vor dem Trekking, das alle problemlos überstanden, wenn auch mit unterschiedlich empfundener Härte. Das wiederum anerkannte Daniel Elber, der Projektleiter vor Ort und überreichte jedem Teilnehmenden ein Zertifikat, das erkennen liess, dass das Trekking erfolgreich überstanden wurde. Daniel Sommer überreichte den Check von CHF 75’000. 2/3 des gesponserten Geldes stammte von den Teilnehmenden der Reise.

Die VSSH – Fachzeitschirften AG verdoppelte den Betrag auf CHF 150’000.

Das mit CHF 150’000 gesponserte Projekt «Hilfe zur Selbsthilfe»

 

Während der südliche Inselteil Balis für seine üppige subtropische Landschaft bekannt ist, präsentiert sich der Norden karg, bedingt durch die geographischen und klimatischen Gegebenheiten: Während jährlich gut neun Monaten trägt der Südmonsun die Wolken an die Vulkankette heran, welche die Insel in Nord und Süd aufteilt. In dieser Zeit fällt jenseits der Berge kein Regen.

Muntigunung, eine Berggemeinde, die sich über 28 km2 ausdehnt und aus 36 kleinen Dörfern besteht, ist dieser Klimasituation ausgesetzt. Die Menschen leiden an extremem Wassermangel und leben unter äusserst armen und schwierigen Bedingungen

Der «Verein Zukunft für Kinder» ( www.zukunft-fuer-kinder.ch ) engagiert sich für benachteiligte Menschen in Südostasien, die ihre Lebensbedingungen aktiv verbessern wollen. Wir unterstützten diese Organisation, denn im Zentrum steht die nachhaltige Entwicklung der Lebensbedingungen der Bevölkerung.

Wenn die insgesamt 1000 Familien in den 36 Dörfern nicht mehr ihre ganze Zeit für die Wasserbeschaffung aufwenden, haben sie eine Chance, einem Gelderwerb nachzugehen. Nebst der Wasserversorgung, mit dem Ziel von 25 Liter pro Person und Tag, braucht es Arbeitsplätze, die einer Person pro Familie 100 Dollar monatlich einbringt. So ist ein Leben über der Armutsgrenze gewährleistet, und die Kinder können richtig ernährt und ausgebildet werden.

Heute sind 20 der 36 Dörfer mit Wasser versorgt. 220 Menschen stellen in drei neu geschaffenen Unternehmen Produkte aus selbst angebauten Rohmaterialien her, die an 90 balinesische Hotels, an Firmen und Private in der Schweiz und in Singapur verkauft werden. Es sind soziale Unternehmen, die nicht mehr auf Spenden angewiesen sind. Um alle gesteckten Ziele zu erreichen, braucht es jedoch auch unsere Unterstützung!

Mit den gespendeten CHF 150’000 können drei bis vier weitere Dörfer mit Wasser ausgerüstet werden.

Leistung verdient Anerkennung

 

Nach dem anstrengenden Trekking ging es direkt zur Nord- Ostküste Balis. In der kleinen Ortschaft Kubu, weit entfernt von allem touristischen, liegt direkt am Meer, das Hotel Siddhartha Ocean Front Resort & Spa. Die 30 Bungalows und Villen passen sich ideal in das terrassenförmige Hanggrundstück, mit einer Fläche von 2.66 ha, ein.

Der traumhaft schöne, tropische Garten wurde mit viel Sachkenntnis und Liebe zum Detail, unter dem bestehenden Palmen- und Baumbestand angelegt. Das Grundstück verfügt über 180 Meter Uferfront. Dank des leicht schräg zum Strand abfallenden Grundstücks haben fast alle Bungalows Meerblick. Im Hintergrund erhebt sich der 3142 Meter hohe, heiligste Berg Balis, der grandiose «Mount Agung». Hier ist der Sitz der Götter!

Ein toller Abschluss mit Entspannung, Elefantenreiten, Motorradfahren, Tempel besichtigen oder Müssiggang. Jedem blieb überlassen sein eigenes Programm zu gestalten, was Freude machte.

Eine erinnerungsreiche Reise mit tiefgreifenden Erfahrungen fand so ihren Abschluss.

Herzlichen Dank den Spendern von CHF 150’000


VSSH-Mitglieder

Kurt Abt, Neuenhof
Roger Bachmann, Wallisellen
Max und Brigitte Berliat, Stachen
Thomas Burkhalter, Bern
Athos Cadola, Solothurn
Doris Caluori, Zürich
Peter und Monika Elsener, Cham
Peter und Claire Forster, Adligenswil
Erwin Gauch, Arlesheim
Paul Hausmann, Zürich
Robert Heidelberger, Baar,
Daniel Huser, Wettingen
Claudio Kägi, Wädenswil
Edi Krebs, Merligen
Andi Leutenegger, Gossau (ZH)
Arthur Meier, Zürich
Pio Monn, Bioggio
Rolf Mühlemann, Zürich
Carmine Pepe, Dübendorf
Martin Probst, Basel
Markus und Brigitte Ribi, Arlesheim
Peter Saxer, Baden
Daniel Sommer, Maur
Stefan und Elisabeth Schneider, Kehrsatz
Paul Schmutz, Basel
Hans Ruedi und Dora Schön, Trimbach
Walter Spielmann, Balstal
Ernst und Edith Spörri, Uetikon am See
Eric und Monika Stauffer, Ennetbaden
Hanspeter Tinner, Einsiedeln
Harry Tischhauser, Neuenegg
Ueli Wälti, Bolligen


Branchenfirmen und Partner

Biral AG, Münsingen
Hafner AG, Schallschutz, Stans
Hansgrohe AG, Neuendorf
Jemani Blue AG, Gelterkinden
Keramik Laufen AG, Laufen
LaPreva AG, Diepoldsau
Nussbaum AG, Olten
Rohr Max AG, Grüningen
Sanitas Troesch AG, Zürich
Schw. Grosshandelsverband Sanitär
Similor AG, Laufen
talsee AG, Hochdorf
UNIVERSAL-JOB AG, Winterthur
VSSH Fachzeitschriften AG
Weishaupt AG, Geroldswil
Zehnder Group AG, Gränichen


Rotarier, RC Uster

Heinz Bachmann, Uster
Werner Büechi, Uster
Marianne Dobler, Riedikon
Lukas Konrad, Uster (✝)
Urs Lenzlinger, Uster
Felix Neuenschwander, Greifensee
Guido Patroncini, Uster
Werner Reichle, Uster
Rolf Schumacher, Hinwil

Impressionen

Singapur mit dem grandiosen Hotel Marina Bay Sands wo uns Bauingenieur Max Meyer, ETH.Ing., erläuterte, wie das Hotel statisch korrekt berechnet langsam hoch kam und wie das ausladende, 1’750 Tonnen schwere Dach in Teilen hochgezogen und montiert wurde.

Mr. Roland Teo, der heimische Geberit-Chef von Singapur und Asien, exkl. China, Michel Fischer, junger, dynamischer Stellvertreter mit Daniel Sommer, Reiseorganisator.

Dank dem Wasser, das in grossen Tanks während der Regenzeit gesammelt wird, sind die Frauen befreit vom mühsamen Wassertragen und können sich einem Job mit Material aus der Umgebung annehmen. Die feinen Bast-Schächtelchen kann man sogar in der Schweiz kaufen ( www.zukunft-für-kinder.ch )

Höchster Punkt des Trekkings in einer wunderschönen Landschaft mit freundlichen, hilfsbereiten Menschen.

Das Trekking war ein prägendes Erlebnis und am Abend erhielten alle ein Zertifikat.

Ausgelassene Freude auf einem Piratenschiff gehörte auch dazu.

Auf CHF 75’000 lautete der Check, den Daniel Sommer den Organisatoren in Bali überreichen durfte.

Rom – Sanitärkeramik «Made In Italy»

Die Sanitär-VIP-Reise vom 8.-10. September 2016, führte nach Rom und zur Ceramico Catalano, Hersteller von erstklassigen Keramikprodukten.

Was wir dort zu sehen bekamen, hat überrascht. Eine topmoderne Firma, 70 km von Rom entfernt, in einsamer ländlicher Gegend, mit modernsten Einrichtungen, von denen wir hierzulande träumen.

20 Roboterstationen, jede mit 3 bis 5 Robotern, die sich zum Teil «in die Hand arbeiten», wirken Tag und Nacht, pausenlos und produzieren Keramik-WC-Schüsseln und -Waschtische. Peinlich sauber, kein Staub am Boden. Erlebt haben wir die aufwendige Produktion des Geberit Mera-Hygiene-WC, zumindest die Produktion des Keramik – Körpers.

50 Mio. Euro sind in den letzten Jahren investiert worden. Mit Erfolg.

Mario Rossi, CEO von Ceramica Catalano, hat uns mit seinem Team empfangen. Ein dynamischer Patron der jeden und jede kennt, viel verlangt aber auch Spass vorlebt. 72-jährig und kein bisschen müde!  Für ihn und sein Team ist klar: Nur an der Spitze ist man gut genug.

Reine Ästhetik interessiert nicht: Das Unternehmen will ethisch vertretbare Sanitärkeramik produzieren. «Wir wollen alltägliche Produkte schaffen, die ihren Benutzern Freude bereiten», erklärt Mario Rossi. Hinzu kommt die erstklassige Qualität vom Rohmaterial ( hauptsächlich Ton und Kaolin ) bis zum Endprodukt und ökologische Eigenschaften wie wassersparend, leicht zu reinigen, langlebig und wiederverwertbar. «Ein gut fabriziertes Produkt ist zeitlos», lautet ein Credo des Maestros.

Produziert wird in hohen, gut durchlüfteten Hallen von rund 70’000 Quadratmetern, auf einer Gesamtfläche von gegen 170’000 m2, mit 300 Mitarbeitenden. 1’500 Stück Keramik werden täglich ausgestossen.

Qualität ist Ziel und wird täglich neu angestrebt, Nachhaltigkeit ist zwingend für eine langfristige Zukunft. Und so produziert man auf dem Dach den eigenen Strom. Gebrannt werden im 118 Meter langen Tunnel die Keramikkörper mit Gas. «Think Green» lautet das Motto das einlädt, mit der Umwelt schonend umzugehen.

Vor und nach dieser eindrücklichen Besichtigung mit umfassendem Gedankenaustausch, standen Besichtigungen in Rom auf dem Programm: Spanischen Treppe, Vatikanisches Museen, Sixtinischen Kapelle, Peters Dom, etc…

Eine gelungene, spannende, lehrreiche Reise mit positiven Überraschungen in einer unkomplizierten Gruppe und nachhaltiger fachlicher Betreuung durch Bernhard Rinderli, Mitglied der GL der Sanitas Troesch AG.

Weitere Reiseberichte